Elektromobilität – die Zukunft (Teil 1)

  • von Gerhard Pramhas
  • am 23. Februar 2020

 

In einem zweiteiligen Blog möchte ich mich einem wichtigen verkehrspolitischem Thema widmen: Der Elektromobilität. Bezugnehmend auf einen aktuellen Artikel in der Zeitschrift ReadING steht die Frage im Zentrum: Wann ist der von der Politik postulierte Ausbau der E-Autos realistisch? Und – ist er mit den gegebenen oder auch geplanten Rahmenbedingungen überhaupt möglich?

Um meine Gedanken zum Thema Elektromobilität zu formulieren, bediene ich mich des Leitartikels der Zeitschrift ReadING in der aktuellen Ausgabe. In diesem Werk widmet sich Herr DI Dr. Gagstädter diesem Thema. Sie können die komplette Zeitschrift inklusive dem Leitartikel hier herunterladen.

Das Potenzial erkennen

Ingenieure denken gerne in Black-Boxes. Was kommt in ein komplexes technisches System rein und vor allem, was kommt raus. Damit kann man in der Regel rasch und mit meist ausreichender Genauigkeit abschätzen, ob die technische Lösung Potential hat oder nicht. Ebenso ist bei diesem Thema auch mein Zugang.

E-Mobilität: Sind die Ziele realistisch?

Ab 2020 sollen nach Wünschen der deutschen Politik eine Million Elektroautos auf den deutschen Straßen unterwegs sein. Auch wenn dieses Ziel bereits 2008 formuliert wurde und wie wir heute wissen, nicht erreicht wird, ist es interessant zu hinterfragen, ob es überhaupt schaffbar ist. Ich sage nein und bin damit einer Meinung mit dem Autor. Er rechnet vor, dass allein der benötigte Ladestrom den Bau von 23 Kohlekraftwerken oder 35.000 Windkrafträder erfordern würde. Und was bedeuten diese Zahlen erst für Österreich? Darauf gehe ich im zweiten Teil der Blogserie ein!

Wie sehen Sie das? Wie stehen Sie zur E-Mobilität? Ist es aus Sicht eines Ingenieurs überhaupt machbar? Schreiben Sie mir gerne an gerhard@pramhas.eu oder benutzen Sie das Kontaktformular.

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