F&E-Power: Forschungsförderung nach dem 1-2-10-Prinzip

  • von Gerhard Pramhas
  • am 11. September 2017

Forschungsfoerderung-Pramhas

Know How aufbauen, Unternehmens-Fortbestand garantieren, Arbeitsplätze sicherstellen – Förderungen bieten ideale Möglichkeiten diese Visionen zu realisieren. Prozessoptimierung im eigenen Unternehmen durch Fördergelder zu finanzieren, klingt vielleicht im ersten Moment utopischer, als es tatsächlich der Fall ist. Gerade im Bereich der Forschung und Entwicklung (F&E) bietet der Markt eine Vielzahl an nationalen aber auch internationalen Förderprogrammen, die ein gemeinsames Ziel verfolgen: Die Technik voranzutreiben!

Welche Ziele können denn nun mit Förderungen angestrebt werden?

Know How aufbauen

Das Ziel eines Forschungsprojektes: Alle Beteiligten (Unternehmen, PartnerInnen, MitarbeiterInnen) sollten nach Projektabschluss mehr wissen, als am Beginn. Der Stand der Technik sollte zumindest inkrementell erweitert werden und für die anfängliche Problemstellung sollte eine Lösung gefunden worden sein, die in weiterer Folge am Markt angeboten werden kann.

Fortbestand Ihres Unternehmens garantieren

Durch die Forschungs- und Entwicklungsleistungen Ihres Unternehmens garantieren Sie den Fortbestand dessen. Agieren Sie diesbezüglich also nachhaltig. Technologisch orientierte Firmen überleben nur dann, wenn sie laufend innovieren. Einsparungen im Bereich F&E können Ihnen für Ihr Unternehmen langfristig viel Geld kosten. Denn von F&E profitieren nicht nur die direkt betroffenen EntwicklerInnen, sondern die gesamte Innovationsabteilung mit ihren nachgeschalteten Bereichen wie z.B. Vertrieb und Einkauf.

Arbeitsplätze in der Produktion sicherstellen & erschaffen

Volkswirtschaftlich am interessantesten sind die Arbeitsplätze in der Produktion, die durch Forschungs- und Entwicklungsleistungen entweder gehalten oder im Idealfall sogar ausgebaut werden können. Genau diese Bereiche tragen einen sehr hohen Beitrag zum derzeitigen Steueraufkommen bei, aus dem wiederum die Forschungsförderung zum überwiegenden Teil bestritten wird. Mit anderen Worten: Ihre Arbeiter in der Produktion finanzieren die Weiterentwicklung Ihrer Produkte, die wiederum Ihre Arbeitsplätze sichern.

Aber was bedeutet jetzt das am Anfang erwähnte 1-2-10-Prinzip?

1, 2 und 10 sind die Zahlen, die sowohl die Basis, als auch die Vorteile einer Forschungsförderung in einem Prinzip kombinieren. Im Detail bedeutet dies:

EINE öffentliche Forschung sichert in einem technologischen Unternehmen einen Arbeitsplatz für einen innovativen Ingenieur.
ZWEI weitere Arbeitsplätze werden (z.B. Einkauf und Verkauf) durch die Erweiterung Ihres Teams um den genannten innovativen Ingenieur gesichert.
ZEHN weitere Arbeitsplätze im Bereich der Fach- und Hilfskräfte sind mindestens erforderlich, um die Herstellung und den Verkauf der Innovation zu garantieren.
Von diesen 13 Arbeitsplätzen werden wieder genau die Steuern bezahlt, die in weiterer Folge die nächsten Forschungsförderungen finanzieren – so schließt sich der Förderkreis.

Und für die Stellen, die Forschungsförderung vergeben, muss gelten: Projekte, die nach diesem Prinzip aufgestellt sind, erhalten einen höheren Zuschuss.

Sie planen Ihre nächste Innovation und möchten gerne vom 1-2-10 Prinzip profitieren? Gemeinsam finden wir sicher auch für Sie die bestgeeignetste Förderstelle. Kontaktieren Sie mich!

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