Tanken Sie den richtigen Treibstoff für Ihre Innovation

  • von Gerhard Pramhas
  • am 19. Dezember 2018

Innovationsmanagement-Pramhas

In unserer Menschheitsgeschichte können wir auf eine Fülle von erfolgreichen Innovationen zurückblicken. Eine Reihe neuer Produkte, Dienstleistungen oder Verfahren, die umgesetzt wurden und bis heute erfolgreiche Anwendungen finden. Sei es das Teleskop, der Heißluftballon oder die erste bemannte Fahrt zum Mond. Was Unternehmer aus diesen Innovationsgeschichten lernen können? So viel vorweg: Die Chance für einen „First Man“ am Mond, wie Neil Armstrong es damals war, hat es nur einmal in der Geschichte gegeben.

Die Zeit des Aufbruchs

Apropos erste bemannte Mondfahrt – Haben Sie schon das Buch „Aufbruch zum Mond“ gelesen, oder die Verfilmung gesehen? In Neil Armstrongs Biografie wird nicht nur die faszinierende Geschichte von ihm, als dem ersten Menschen, der je einen fremden Himmelskörper betreten hat, erzählt, sondern auch über die Zeit berichtet, in der er gelebt hat.

Es war eine Zeit, in der die aufstrebende Luft- und Raumfahrtindustrie große Risiken einging, um neue Erkenntnisse zu gewinnen. Neil Armstrong war am Anfang seiner Karriere der Ansicht, dass er zu spät geboren wurde, um die großen radikalen Innovationen miterleben zu können. Ein Irrtum, wie sich später herausstellte.

Es gibt keine bessere Zeit für Innovationen, als das jeweils aktuelle hier und jetzt. Nie wieder wird es die Chance für einen „First Man“ am Mond, wie Neil Armstrong geben.

Das Umfeld ist immer gut für Innovationen

Das Buch beleuchtet in weiterer Folge die Zeit, in der Armstrong als Kampfpilot im Korea-Krieg im Einsatz war. Dieses Detail ist insofern interessant, als dass Fortschritt und Innovation schon immer eng mit dem Militär verbunden waren und bis heute noch sind.

Dass Armstrong nach seiner Militärzeit Testpilot war, ist vielleicht allgemein bekannt. Dass er aber auch Luftfahrtingenieur war, wahrscheinlich schon weniger. Sicher ist, dass er aus seiner Zeit beim Militär vieles mitgenommen hat, dass ihn als Luftfahrtingenieur weitergebracht hat.

Was ich damit sagen möchte, nützen Sie ihr Umfeld und die Erfahrungen, die Sie darin machen können. Die Herausforderungen, mit denen Sie sich dabei auseinandersetzen, hatten bestimmt schon Menschen davor und werden auch nach Ihnen noch andere haben.

Die Konsequenz von Apollo 11

Für mich persönlich bleiben die Erinnerungen an Apollo 11 im Fernsehen. Für die Menschheit bleibt eine Vielzahl an unterschiedlichen Innovationen übrig und eine Erfolgsgeschichte, von der man lernen kann.

Der US-Präsident John F. Kennedy hat das Ziel am 25.05.1961 vorgegeben, die NASA hat es umgesetzt. Für Innovationen ist es zentral, ein klares Ziel vorzugeben und dieses Ziel konsequent zu verfolgen. Bedenken Sie, dass wir heute technologisch von alten Innovationen leben. Es ist an der Zeit mit Konsequenz und Zielstrebigkeit, an den Innovationen zu arbeiten, von denen die nächsten Generationen leben können.

Für mich als Unternehmensberater folgt daraus ein weiterer Schluss. Es muss im Lauf eines Innovationsprojektes gelingen, das Ziel nie aus den Augen zu verlieren. Das Ziel ist ein neues Produkt oder eine neue Dienstleistung. Ist das Ziel einmal definiert, müssen sich alle Teammitglieder verpflichten, auf dieses Ziel hinzuarbeiten. Und es muss auch klar sein: Failure is not an option. Überlegen Sie vor dem Projektstart, ob Sie das Ziel erreichen können. Wenn diese Antwort ja ist, gibt es keinen Grund mehr, das Ziel nicht zu erreichen.

Ich bin mir dessen bewusst, dass der aktuelle Druck, innovativ zu sein, groß ist. Und so paradox es klingt, Innovationen können von Unternehmen auch selbst aufgefressen werden. Damit Ihnen das nicht passiert, habe ich diesen und auch meinen nächsten Blogbeitrag diesem Thema gewidmet. Es folgt eine weitere Lesson-Learned anhand des Apollo Beispiels – Stichwort Gene Kranz.

Bis dahin kann ich Ihnen nur den Tipp geben: Sehen Sie die Erhöhung ihrer Innovationsfähigkeit als ein strategisches Unternehmensziel.

Was sind Ihre Überlegungen zu Innovationen im Unternehmen? Treten Sie mit mir in Kontakt. Ob telefonisch unter +43 676 9560164 oder per Mail an gerhard@pramhas.eu. Ich stehe Ihnen gerne mit meiner über 20-jährigen Erfahrung in allen Bereichen rund um Innovationsmanagement und Technologieberatung zu Verfügung.

 

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